Ein Wärmenetz für Breitenholz

Die Bioenergie Breitenholz eG & Co. KG baut und betreibt in Ammerbuch-Breitenholz im Kreis Tübingen ein Nahwärmenetz mit ca. 4000 m Länge, an das zu Beginn mindestens 115 Gebäude angeschlossen werden.

Die Wärme wird zu 65% mit Holzhackschnitzeln erzeugt. Die verbleibenden 35 % der Wärme stammen aus einem ca. 2000 m² großen Sonnenkollektorfeld. Es wird somit zu 100% erneuerbare Wärme geliefert. Für die Speicherung der Solarwärme entsteht ein 1000 m³ fassender Pufferspeicher.

Die verkaufte Wärmemenge wird ca. 2 Mio. kWh/a betragen, wodurch die Verbrennung von ca. 200.000 l Heizöl pro Jahr vermieden wird. Das Projekt wird durch das Programm „Innovative Wärmenetzsysteme 4.0“ des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. Die Investitionssumme wird ca. 7,2 Mio. Euro betragen.

Die Grundstücke, auf denen die Heizzentrale und das Kollektorfeld entstehen, sind Eigentum der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Diese verpachtet sie mittels eines Erbbaurechts für 99 Jahre an die Bioenergie Breitenholz eG & Co. KG.

Der Lageplan zeigt die Heizzentrale und den Pufferspeicher (rot) und die Reihen der Sonnenkollektoren (rosa).